Materialien und Techniken

Unsere Paramente und alle anderen textilen Objekte werden aus Naturmaterialien wie Schafwolle, Leinen, Baumwolle und Seide gefertigt. Gold und Silber finden ebenso Verwendung. Naturmaterialien besitzen Eigenschaften, die besonders gut für Kirchenräume sind, z.Bsp. das Ausgleichen von Feuchtigkeitsschwankungen.
Die Handarbeit beim Weben, Sticken und Applizieren garantiert hohe Qualität und Individualität der Arbeiten. Die Wolle wird in der Werkstatt speziell eingefärbt.
Handgewebte Stoffe werden für die Stickerei und Applikation selbst hergestellt.
Die Techniken können auch miteinander kombiniert oder auf experimentelle Weise genutzt werden.

Die Grundtechniken unserer Arbeit sind

Bildweberei: auch Gobelinweberei genannt, eine Technik mit vielen Möglichkeiten von graphischer bis malerischer Gestaltung


Flachweberei: Technik vorwiegend zur Herstellung von Grundstoffen für Applikation und Stickerei

 


Weißstickerei: wird bei der Gestaltung von Altar- und Abendmahlstüchern angewandt, z.B. Hohlsäume, Durchbrüche, Ajourstiche, Flach- und Stielstiche…

Stickerei: freie oder bindungsbezogene Stickerei hängt vom Grundstoff und Motiv ab, in Wolle, Leinen, Baumwolle oder Seide.

 

 

 

 

 


Nonnenstich: mittelalterliche Sticktechnik, bei der der gesamte Grundstoff bestickt wird. Es entsteht eine sehr schöne Oberflächenstruktur.

 


Applikation: verschiedene Stoffe werden über- oder aneinander genäht und meist mit Stickerei kombiniert.

 

 


Goldstickerei:  Synthetischer oder echter Goldfaden wird in Anlegetechnik auf den Grundstoff gebracht.



Rückseite eines Paraments von 1880

In begrenztem Umfang werden auch alte Paramente gereinigt, ausgebessert und teilweise erneuert. Dies gilt auch für alle anderen historischen Textilien wie Vereinsfahnen, Wandbehänge usw.

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