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Materialien / Techniken

Wollknäuel

Unsere Paramente und alle anderen textilen Objekte werden aus Naturmaterialien wie Schafwolle, Leinen, Baumwolle, Hanf und Seide gefertigt. Gold und Silber finden ebenso Verwendung. Naturmaterialien zeichnen sich durch ihre Eigenschaften als besonders gut für Kirchenräume aus. Wolle z.B. kann große Schwankungen der Luftfeuchtigkeit auf ganz geniale Weise regulieren. Sie kann 30% (ihres Gewichtes) an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen. Deshalb ist dieses Material besonders für feuchte Kirchen zu empfehlen. Die Wolle wird in der Werkstatt speziell eingefärbt. Die anderen Materialien werden schon farbig eingekauft.

 

Die Handarbeit beim Weben, Sticken und Applizieren garantiert hohe Qualität und Individualität der Arbeiten. Handgewebte Stoffe werden für die Stickerei und Applikation selbst hergestellt. Die Techniken können auch miteinander kombiniert oder auf experimentelle Weise genutzt werden.

Die Grundtechniken unserer Arbeit sind

Bildweberei: auch Gobelinweberei genannt, eine Technik mit vielen Möglichkeiten von graphischer bis malerischer Gestaltung

Flachweberei: Technik vorwiegend zur Herstellung von Grundstoffen für Applikation und Stickerei

Weissstickerei

Weißstickerei: wird bei der Gestaltung von Altar- und Abendmahlstüchern angewandt, z.B. Hohlsäume, Durchbrüche, Ajourstiche, Flach- und Stielstiche…

Stickerei

Stickerei: freie oder bindungsbezogene Stickerei hängt vom Grundstoff und Motiv ab, in Wolle, Leinen, Baumwolle oder Seide.

Nonnenstich: mittelalterliche Sticktechnik, bei der der gesamte Grundstoff bestickt wird. Es entsteht eine sehr schöne Oberflächenstruktur.

Applikation: verschiedene Stoffe werden über- oder aneinander genäht und meist mit Stickerei kombiniert.

Goldstickerei: Synthetischer oder echter Goldfaden wird in Anlegetechnik auf den Grundstoff gebracht.